Druckwerkstatt

Aktuelles

ZAM-DRUCKWERKSTATT | WORKSHOP

Die nächsten Workshops:

(Aktuell keine Einträge)

Vergangene Workshops:

IMG_0391.jpg

Cyanotypie (Blaudruck) – für Fortgeschrittene 

 
Sa. 30.11.2024 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Anmeldung über die vhs

Kursnummer: 24W332120
Kursleitung: Marisa Leininger

Ort: ZAM, Workshopbereich Haus Süd
Hauptstr. 65-67
91054 Erlangen


Eine Kooperation zwischen der Jugendkunstschule Erlangen und ZAM - Zentrum für Austausch und Machen.


rn_image_picker_lib_temp_d2e484eb-2d9c-4f91-85fb-66bbf9ce0a2c.jpg

Linoldruck für Einsteiger*innen 

 
Sa. 09.11.2024 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
Anmeldung über die vhs

Kursnummer: 24W332124
Kursleitung: Martina Dorsch

Ort: ZAM, Workshopbereich Haus Süd
Hauptstr. 65-67
91054 Erlangen


Eine Kooperation zwischen der Jugendkunstschule Erlangen und ZAM - Zentrum für Austausch und Machen.


IMG_1576.jpg Cyanotypie (Blaudruck) – für Anfänger*innen

 

Sa. 19.10.2024 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Anmeldung über die vhs
Kursnummer: 24W332119
Kursleitung: Marisa Leininger


Ort: ZAM, Workshopbereich Haus Süd 
Hauptstr. 65-67 
91054 Erlangen

Eine Kooperation zwischen der vhs Erlangen und dem ZAM - Zentrum für Austausch und Machen.


ws_gelli_print.jpg

Gelli-Print: Drucken mit der Gelli-Platte 

 
Sa. 19.10.2024 10:30 Uhr - 13:30 Uhr
Anmeldung über die vhs

Kursnummer: 24W332122
Kursleitung: Maria del Pilar Schnake

Ort: ZAM, Workshopbereich Haus Süd
Hauptstr. 65-67
91054 Erlangen


Eine Kooperation zwischen der Jugendkunstschule Erlangen und ZAM - Zentrum für Austausch und Machen.


ws_gelli_print.jpg Gelli-Print: Drucken mit der Gelli-Platte

 

Sa. 22.06.2024, 10:30-15:30 Uhr
Anmeldung über die vhs
Kursnummer: 24S332118


ZAM, Workshopbereich Haus Süd 
Hauptstr. 65-67 
91054 Erlangen

Eine Kooperation zwischen der vhs Erlangen und dem ZAM - Zentrum für Austausch und Machen.

MdP_liktho_1_2.JPG

Druckkunst - Lithografie mit der Nudelmaschine 

10 bis 14 Jahre alt

 
Fr. 05.07.2024, 15:00-18:00 Uhr


Ort: ZAM, Workshopbereich Haus Süd
Hauptstr. 65-67
91054 Erlangen


Anmeldung über die JuKs
Kursnummer: 099
Eine Kooperation zwischen der Jugendkunstschule Erlangen und ZAM - Zentrum für Austausch und Machen.

ZAM-Druckwerkstatt 28. Februar 2024

ERLANGEN und die KUNST

Die ZAM-Druckwerkstatt ist ein Punkt im Begleitprogramm während der Ausstellung ERLANGEN und die KUNST, im Stadtmuseum. Wir sind dabei und bieten kleine Workshops zu verschiedenen Drucktechniken, wie Linoldruck, Monotypie, Gelli Print und Cyanotypie an.

image.png

Erlangen und die Kunst

ZAM-Druckwerkstatt 04. Februar 2024

Wiki.png

Beteiligte Künstler*innen

Julian Stampfer (Werkstattleitung)

homepage: http://julianstampfer.com
instagram: einstampfer

Martina Dorsch

homepage: www.mapd-art.de
Instagram: mapdart 

Drucktechnik: Edelblaudruck (Cyanotypie)
Instagram: Yo.ma.risa

Maria del Pilar Schnake

homepage: www.mariadelpilar.art
Instagram: mariadelpilar.art 
Aktuelles Projekt

Mia Schöpf

Drucktechnik: Radierungen, Kaltnadelradierung
Dipl. Künstlerin,Bildhauerei, Kunstlehrerin, arbeitet mit Keramik, Raku und experimentelle künstlerische Verfahren

Testlauf

Als Expertinnen für Drucktechniken in der Druckwerkstatt tauschen wir unsere Kenntnisse in den unterschiedlichsten Drucktechniken aus. Vorab testen und experimentieren wir spielerisch in kleiner Runde, wie wir welche Techniken anwenden und weitergeben können. Testen Abläufe, was für Materialien und Werkzeuge benötigt werden um die vorhandene Liste für die ZAM Druckwerstatt ggf. zu vervollständigen.

Workshop Start

23j-Druckwerkstatt.jpg

in den Osterferien 2023

Linoldruck-dorsch-3.jpg

Foto: Linoldruck 

Druckwerkstatt: Cyanotypie

Cyanotypie

Cyanotypie (Blaudruck) ist eine Drucktechnik, in der ein Papierblatt oder Stoff zuerst mit einer lichtempfindlichen chemischen Lösung vorbereitet wird, dann im Dunklen trocknet, und später entweder in der Sonne oder unter einer Lampe belichtet wird.
Die Motive können kreativ sein: Objekte, Blätter oder Blumen oder auch Zeichnungen auf Transparentpapier.

Wenn Menschen einen Blaudruck von einem eigenen Foto machen wollen, benötigen Sie eine Negativ-Version des Fotos (umwandeln in Gimp oder Photoshop) auf Klarsichtfolie. Nach der Belichtung wird das Papierblatt entwickelt bzw. gewässert und getrocknet.

Lust am Experimentieren ist von Vorteil, denn jeder Druck ist anders, je nachdem wie stark das Licht ist oder der Abstand vom Motiv zum Blatt. Und die blaue Farbe der Cyanotypie hat eine ganz besondere Anziehungskraft!

Motivation

In der ZAM-Druckwerkstatt suchen wir nach Möglichkeiten, diese wunderbare Technik für alle, Große und Kleine, zugänglich zu machen.


dw_cyano_1.jpg

Cyanotypie


dw_cyano_2.jpg

Cyanotypie: Der Arbeitsprozess.

Projekt-Metadaten

Welche Materialien und Werkzeuge werden für den Start verwendet:

Ansprechpartner:in

Marisa Leininger

Logbuch / Schritte

Arbeitsschritte:

  1. Motiv suchen (Verhältnis Motiv zu Blatt).
  2. Belichtungslösung aus Ammoniumeisen (III) Nitrat und Kaliumhexacyanoferrat (III) mischen,
  3. Blätter mit lichtempfindlicher Lösung bepinseln und lichtgeschützt trocknen lassen
  4. Lichtgeschützt Motiv auf Blatt bringen (Komposition) und mit Glas bedecken
  5. Belichten und lichtgeschützt vom Licht nehmen
  6. Wässern bis Wasser glasklar ist und auf Papier liegen lassen (darauf achten, dass keine Pfützen entstehen).

In der Druckwerkstatt beteiligte Künstler*innen

Zur Seite Druckwerkstatt und Drucktechniken

Druckwerkstatt: Gelli Print

Gelli Print

Der leichte Einstieg in die Welt der Drucktechnik. Mit Farben, Schablonen, Stempeln, Objekten und Untergründen spielen, das ist Gelli Print. 

Die Drucktechnik basiert auf dem Abdruckverfahren. Durch die Art der Technik ist eine schnelle Realisierung eines Abdrucks möglich, jedoch kann auf diese Weise nur ein einzelner Abdruck gewonnen werden.
Drucken mit der Gelplatte ist nach einiger Übung leicht zu erlernen und es werden schnell Erfolgserlebnisse sichtbar. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, zudem muss man nicht malen oder zeichnen können, um diese Technik zu beherrschen. Kreativität und Experimentierfreude sind dein Werkzeug.

Motivation

In der ZAM-Druckwerkstatt suchen wir nach Möglichkeiten, diese wunderbare Technik für alle, Große und Kleine, zugänglich zu machen.


dw_gelplatte.jpg

Die selbstgemachten Gelli Platten



dw_gelprint_mixmedia.jpg

Gelli Print - Mixed Media



dw_gelprint_schablonen.jpg

Gelli Print mit selbstgemachten Schablonen (Laser Cutter)


Projekt-Metadaten

Welche Materialien und Werkzeuge werden für den Start verwendet:

Ansprechpartner:in

Ariadna Perez Gomez | Maria del Pilar Schnake

Logbuch / Schritte

Druckwerkstatt Arbeitsstation Gelli Print am 07.04.2023














In der Druckwerkstatt beteiligte Künstler*innen

Zur Seite Druckwerkstatt und Drucktechniken

Druckwerkstatt: Kaltnadelradierung

Kaltnadelradierung

Die Kaltnadelradierung ist eine Tiefdrucktechnik.
Bei der Kaltnadelradierung wird die Zeichnung unter Kraftaufwand mit einer Stahlnadel direkt in die Druckplatte (Kaltverformung des Metalls) eingeritzt. Dabei bewirkt ein stärkerer Druck der Nadel auch eine stärkere Linie. Alle Flächen bestehen aus einer Konzentration von vielen Linien. Es folgt keine Ätzung.  Auf die Platte wird anschließend wie bei der Radierung vollflächig Druckfarbe aufgetragen und anschließend wieder blankgewischt. Generell ist bei der Kaltnadelradierung nur eine geringe Anzahl guter Abzüge von der Druckplatte möglich, da durch den Druck der Presse der Grat immer mehr zusammengequetscht wird und der fein schattierende Ton allmählich verschwindet. Für den Sammler ist es deshalb wichtig, ein Blatt mit einer niedrigen Abzugsnummerierung zu erwerben. Die Kaldnadelradierung bedarf einiger Übung.

Motivation

In der ZAM-Druckwerkstatt suchen wir nach Möglichkeiten, diese wunderbare Technik für alle, Große und Kleine, zugänglich zu machen.


dw_radie_1.jpg

Kaltnadelradierung


Projekt-Metadaten

Welche Materialien und Werkzeuge werden für den Start verwendet:

Ansprechpartner:in

Mia Schöpf

Logbuch / Schritte

In Bearbeitung.

In der Druckwerkstatt beteiligte Künstler*innen

Zur Seite Druckwerkstatt und Drucktechniken

Druckwerkstatt: Linoldruck / Linolschnitt

Linoldruck / Linolschnitt

Der Linoldruck zählt zu den Hochdruckverfahren und hat sich aus dem Holzschnitt entwickelt. Bei dieser Drucktechnik werden nur die erhabenen Stellen der Druckplatte gedruckt. Daher kommt auch die Namensgebung Hochdrucktechnik. Mit speziellen Schnitzmessern werden die Linoldruckplatten so bearbeitet, dass das zu druckende Motiv erhaben stehen bleibt. Um diese Technik auszuführen, bedarf es einiger Übung im Bereich der angefertigten Zeichnungen sowie der Übertragung auf die Druckplatte und das Schnitzen des Motives. Viele Künstler*innen des Expressionismus verwendeten diese Hochdrucktechnik für ihre Kunstwerke. Der große Vorteil einer fertigen Druckplatte besteht darin, dass diese als serielle Vervielfältigung der eigenen Kunstwerke dienen kann.

Motivation

In der ZAM-Druckwerkstatt suchen wir nach Möglichkeiten, diese wunderbare Technik für alle, Große und Kleine, zugänglich zu machen.


dw_linol_1.jpg

Linoldruck


Projekt-Metadaten

Welche Materialien und Werkzeuge werden für den Start verwendet:

Ansprechpartner:in

Martina Dorsch / Ariadna Perez Gomez

Logbuch / Schritte

In Bearbeitung.

In der Druckwerkstatt beteiligte Künstler*innen

Zur Seite Druckwerkstatt und Drucktechniken

Druckwerkstatt: Monotypie

Monotypie

Eine Variante der Monotypietechnik: Auf eine absolut gleichmäßig mit einer Druckfarbe eingewalzten Glas-, Stein- oder Acrylplatte wird ein sehr dünnes Papier gelegt. Auf der obenliegenden Rückseite des Papiers wird seitenverkehrt das Motiv gezeichnet. Diese Abdrucktechnik erfordert zeichnerische Übung, erzielt dann jedoch im Ergebnis einmalige Drucke mit besonderem Charme. Diese Technik eignet sich besonders für Druck-Serien.

Motivation

In der ZAM-Druckwerkstatt suchen wir nach Möglichkeiten, diese wunderbare Technik für alle, Große und Kleine, zugänglich zu machen.


dw_mono_1.jpg

Monotypie in Bearbeitung.


dw_mono_2.jpg

Monotypie: Einfache Motive für Kinder und Anfänger.

Projekt-Metadaten

Welche Materialien und Werkzeuge werden für den Start verwendet:

Ansprechpartner:in

Martina Dorsch | Maria del Pilar

Logbuch / Schritte

In Bearbeitung.

In der Druckwerkstatt beteiligte Künstler*innen

Zur Seite Druckwerkstatt und Drucktechniken

Schneideplotter & Tranferpresse

Modell: Roland CAMM-1 GS-24 (Handbuch und Treiber)
Schneideplotter für 50-700mm breite Folie auf Trägermaterial.
Maximale Breite des Schnittmusters: 584 mm

Um dieses Gerät nutzen zu dürfen, wird eine Einweisung vorausgesetzt.
Aktuell darf einweisen:

  1. Design
    Pfad erstellen: Object to Path
    Extensions       
          -> inkcut
             -> cut selection
  2. Plotter
    Roli anschalten und ein Küsschen geben
    Folie einlegen und ausrichten
    -> Sensoren müssen bedeckt sein
    Rollen müssen sich am Rand der Folie, in den weißen Bereichen befinden
    Hebel anheben
    Roll, Piece, Edge auswählen
    Force einstellen (Flex- oder Klebfolie), das heißt, wie tief
    das Messer schneiden soll
  3. PC
    Material -> Größe in cm angeben
    Motiv auf Größe und Anzahl anpassen
  4. Schneiden
    Auf „Live“ gehen
     ->  Start
     ->  Start

Roll: Eine ganze Rolle wurde eingelegt, nur die Weite wird ausgemessen

Piece: Ein Stück Folie wurde eingelegt, Weite und Länge werden ausgemessen

Edge: Ein Stück Folie wurde eingelegt, nur die Weite wird ausgemessen

Merke: Bei Flexfolie, z.B. für T-Shirt Motive, muss das Motiv vertikal gespiegelt werden

Denk an die „Weeding Lines“ Funktion, um dir das Entgittern zu erleichtern  

 

Im großen und ganzen entspricht das Gerät dem Schneideplotter des FAU FabLabs und der dortigen Einweisung: Link (pdf).

Softwareempfehlung für Linux: Inkcut und den Plotter als Roland GX-24 direkt über /dev/usb/lp0 ansteuern.

Workshop-Planung

Geplante Workshops im ZAM:

Anmeldung über die VHS Erlangen:

Maria del Pilar

Martina Dorsch

Marisa Leininger


Druckwerkstatt: Siebdruck

In der Druckwerkstatt wird Siebdruck angeboten.

Material:

Schritte für den Siebdruck

  1. Fotoemulsion auf Rahmen beschichten mit Beschichtungsrinne
  2. Auf beschichteten Rahmen Belichtungsfilm legen
  3. Belichten
  4. Ausspülen
  5. Das bedruckbare Sieb ist fertig
  6. Siebdruckfarbe auf Rahmen mit Siebdruckspachtel auftragen
  7. Rahmen auf T-Shirt positionieren
  8. Mit Handrakel durch das Sieb auf das T-Shirt drucken
  9. T-Shirt trocknen lassen, bügeln. Fertig!
  10. Material reinigen und Arbeitsplatz aufräumen.
  11. Entschichten 
  12. Entfetten

Baustein Vorbereitung Motiv

Siebdruckgewebe

(je größer die Zahl desto feiner)

Rasterweite
43T 24 LINIEN/ZOLL (LPI)
55T 30 LINIEN/ZOLL (LPI)
61T 35 LINIEN/ZOLL (LPI)
72T 41 LINIEN/ZOLL (LPI)

80T

44 LINIEN/ZOLL (LPI)

 Hilfreiche Links:

Vorbereitung Sieb:

Baustein:  Entschichten (15 Minuten)

Baustein:  Entfetten (15 Minuten)

Zum Reinigen des Gewebes:

Baustein:  Beschichtung (30 Minuten)

Achtung! Fotoemulsion ist sehr lichtempfindlich, daher musst du in einem dunklem Raum arbeiten. Als Lichtquelle kannst du Gelblicht benutzen.

Wichtig: Es gibt verschiedenene Emulsionen. Manche müssen vor Benutzung erst angemischt werden (2K Emulsion). Bitte vorab überprüfen welche Emulsion ihr verwendet.

  1. Beschichtungsrinne mit Fotoemulsion füllen (nur halbvoll)
  2. Rahmen schräg an die Wand stellen. Rahmen immer zuerst auf der Druckseite beschichten.
  3. Beschichtungsrinne mit abgerundeter Seite zum Sieb nachvorne kippen und in einem Zug nach oben ziehen (da ihr Textilien benutzt, den Vorgang wiederholen)
  4. Vorgang auf der anderen Seite wiederholen (2mal auf der Druckseite, 1mal auf der anderen)
  5. Mit der Druckseite nach unten trocknen lassen
  6. 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen (zur Beschleunigung kannst du einen Ventilator nutzen)
  7. Fotoemulsion zurück in die Dose. Beschichtungsrinne am besten gleich reinigen

Baustein:  Belichtung (30 Minuten)

Wichtig: Auch hier gilt die Anleitung der Emulsion beachten. Nicht alle Emulsionen sind gleich

  1. Ist der Rahmen richtig trocken? (Fühlt es sich hart an?)
  2. Kopierkissen mittig unter die Belichtungslampe legen, Rahmen auflegen
  3. Motiv spiegelverkehrt auf den Rahmen legen
  4. Belichtungsteststreifen auf den Rahmen legen
  5. Glasscheibe auf den Rahmen legen 
  6. Belichten (Annahme: 50W UV-Lampe, Abstand ca. Rahmendiagonale, Emulsion: FLX Screen Hybrid Fotoemulsion)
    • Weißes Gewebe: 1 Minute 30 belichten
    • Gelbes Gewebe: 1 Minute 45 belichten
    • Angaben auf der Fotoemulsion beachten
  7. Scheibe, Motiv und Rahmen wegnehmen - (Keine Sorge, man sieht gleich etwas.)
  8. Rahmen gut ausspülen:
    • Von beiden Seiten anfeuchten, mit der Druckseite anfangen, ca. 30 Sekunden einwirken lassen
    • Wasserstrahl mit Druck, aber nicht zu viel Druck, sonst machst du das Sieb kaputt
    • So lange ausspülen bis man das Motiv sehen kann, hier aber nur von der Druckseite aus spülen.
    • Sind alle Maschen sauber gespült? Prüfe gegen Licht!
  9. Motiv trocknen lassen und bei ca. doppelter Belichtungsdauer nachbelichten

Vorbereitung Druck:

Baustein:  Drucken (120 Minuten)

am besten zu zweit!
Eine Person mit, eine ohne Farbe an den Händen.

Hier empfehlen wir, mit wasserbasierter Farbe und einer einfachen Siebdruckmaschine zu arbeiten

Baustein: Fixieren (10 Min)

Weitere Hinweise:

Nachbereitung Sieb:

Baustein:  Nach dem Druck (15-30 Minuten)

Großformatdrucker "Tintenplotter"

Canon TM-300

Foliendrucker mit integriertem Schneideplotter

Wozu ist diese Gerät da? Mit diesem Gerät können Kunstofffolien bedruckt und in Freiform geschnitten werden.

Modell: Roland BN2-30
Tinte: Roland Eco-Sol Max3 CMYKW
Medienbreite: 150mm bis 762mm

Druckdaten: PDF in CMYK mit Schnittkontruten als Spotfarbe ("CutContour" C=0 M=100 Y=0 K=0).

RIP-Software zur Druckvorbereitung und Ausführung: VersaWorks 7
Software zur Druckersteuerung, -konfiguration und -wartung: Roland DG Connect Hub

Kosten

Folienkosten: wie bei Schneideplotter (20-30ct pro lfd. Zentimeter)
Druckkosten: 50ct pro ml Tinte. Die RIP-Software sagt den Tintenverbrauch vorher. (Der Druckpreis ist teurer als der Tintenpreis im Einkauf, da mit deutlich Verlust durch Reinigungszyklen zu rechnen ist)

Beispiel: 3 Aufkleber der Größe 15x15cm passen in der Breite auf unsere standard 60cm-Folienrollen und mit Zugabe werden rund 20 lfd. Zentimeter Folie abgeschnitten und 1ml Tine verdruckt. Das macht 4,50 Euro bzw. 1,50 Euro pro Aufkleber.

Tipps und Tricks

Schnittlinien mit Inkscape+Scribus anlegen

Inkscape kann keine Spotfarben, deshalb nutzen wir Scribus um die Spotfarbe einer Schnittlinie zuzuweisen und als PDF mit entsprechender Druckfrarbe zu exportieren. Wir gehen dazu folgendermaßen vor:
1. Lege deine Grafike mit einer Konturlinie in Inkscape an und speicher als SVG (ggf. Normales SVG anstatt Inkscape SVG beim Speichern auswählen, damit Scribus damit sicher zurecht kommt).
2. Öffne das SVG in Scribus.
3. In Menü Bearbeiten -> Farben und Füllungen gehen.
4. Importiere die Roland VersaWorks Farbpalette (hier als Anhang hinterlegt).
5. Wähle die Schnittlinie aus.
6. Im Menü Ansicht -> Eigenschaften und scroll in dem neuen Fenster zum Abschnitt Farben, öffne diesen, wähle den Reiter Linie aus und dann die CutContour Farbe.
7. Im Menü Datei -> Exportieren -> Als PDF speichern... (evt. Fehler ignorieren anklicken)
8. Im Als PDF Speichern-Fenster auf den Reiter Farben gehen und Ausgabe vorgesehen für: Drucker auswählen. Wichtig ist, dass Schmuckfarben in Prozessfarben umwandeln NICHT aktiviert ist.
9. Speichern

Mehrere unterschiedliche Dateien Platzsparen drucken

Druckjobs können in VersaWorks zusammengeführt werden: die betroffenen Jobs markieren, Rechtsklick, unter "Jobs kompilieren" -> "Verschachteln".

Durch doppelklick auf den zusammengefassten Job lassen sich die einzelnen Elemente verschieben und anpassen. Viele Druckeinstellungen, wie Qualität, wirken sich aber auf den kompletten zusammengefassten Job aus und nicht mehr auf die einzelnen Teil-Jobs getrennt anwenden.