# 27 Zwischennutzung wird NORMAL

<span style="font-weight: 400;">„</span><span style="font-weight: 400;">Wir haben mit ,60 Tage Art in Action</span><span style="font-weight: 400;">ʻ</span><span style="font-weight: 400;"> und ,120 Tage Art in Action</span><span style="font-weight: 400;">ʻ</span><span style="font-weight: 400;">, also den Zwischennutzungen für Künstler\*innen und kreative Macher\*innen im Gemeindehaus Bayreuther Straße 11 (Studio-B11) und im alten Landratsamt ERH (B11imLA) Erfahrungen gesammelt </span><span style="font-weight: 400;">c</span><span style="font-weight: 400;">was niederschwellig offene künstlerische Zwischennutzungen brauchen </span><span style="font-weight: 400;">‒, </span><span style="font-weight: 400;">dass wenn Räume dafür tatsächlich niedrigschwellig zur Verfügung gestellt sind, sich Nutzer\*innen und Ideen fast von selbst finden </span><span style="font-weight: 400;">‒ </span><span style="font-weight: 400;">und von diesen Zwischennutzungen eine lebendige Strahlkraft ausgeht, die die Menschen vor Ort abholt und zum Mitmachen einlädt. Diese Erfahrungen würden wir gerne teilen, weil wir in den eher kurzen Zwischennutzungen die Chance sehen, flexibel kleine lebendige Bausteine oder besser Erste-Hilfe-Pflaster für wechselnde Stadtwunden bieten zu können, wenn sich die Idee der ,Wanderwerkstatt</span><span style="font-weight: 400;">ʻ</span><span style="font-weight: 400;"> erst etabliert hat sogar flexibel und schnell. Wir brauchen Mitstreiter\*innen und Unterstützer\*innen, den Weg zu genau diesen Räumen zu finden und zu ebnen; indem wir schauen, wie haben sich andere organisiert, um Risiko und Kosten für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten; durch Suchen und Bieten von vielfältigen Kontakten, die helfen, die Schwellen bei denjenigen abzubauen, die genau diese Räume für eine gewisse Zeit übrig haben, z. B. weil sie sich gerade in einer Umplanungsphase o. Ä. befinden oder neue Nutzungen suchen. Im ZAM sehen wir für uns den Ort zum Planen, zum Austausch, zum Probieren, um zwischen den Zwischennutzungen zusammenzukommen. Ein </span><span style="font-weight: 400;">Kostenrahmen für diesen Aufbauprozess lässt sich noch schwer benennen, da dieser stark von Entwicklungsdichte und den künftig zur Verfügung stehenden Teamkräften abhängt, mögliche Kostenfaktoren könnten, ohne die genauen Förderbedingungen zu kennen, aus unserer Sicht z. B. sein: </span><span style="font-weight: 400;">‒ </span><span style="font-weight: 400;"> Aufwandsentschädigungen bei Recherchearbeit wie Anreise, Vortrag u. Ä. </span><span style="font-weight: 400;">‒ </span><span style="font-weight: 400;">Material- und Druckkosten für Flyer, Plakate, Dokumentation u.ä. </span><span style="font-weight: 400;">‒ </span><span style="font-weight: 400;"> Eingekaufte Leistungen, Beratungen, Nutzungsgebühren u.ä. </span><span style="font-weight: 400;">‒ </span><span style="font-weight: 400;">Aufwandsentschädigung für Team und Außenwirkung verwaltende und steuernde Aufgaben, Visualisierungen u. Ä.</span> <span style="font-weight: 400;">Was kosten Träume? Schwer zu sagen. Unser Traum: künstlerisch/kreative Zwischennutzung wird NORMAL und noch visionärer, es gibt Pluspunkte auf dem Ökokonto, wenn Raumbesitzer\*innen kreativ zwischennutzen statt leerstehen lassen!</span><span style="font-weight: 400;">“  
</span><span style="font-weight: 400;">Martina Dorsch, Regina Barthel, Barbara Rößner  
  
</span><span style="font-weight: 400;">Projektidee und Text:</span><span style="font-weight: 400;">  
</span><span style="font-weight: 400;">Barbara Rößner</span><span style="font-weight: 400;">  
</span><a>roessner@architekten-roessner-waldmann.de</a>

<span style="font-weight: 400;">[https://youtu.be/a4HbWeEozwM](https://youtu.be/a4HbWeEozwM)</span>

<span style="font-weight: 400;"><iframe allowfullscreen="allowfullscreen" height="314" src="//www.youtube.com/embed/a4HbWeEozwM" width="560"></iframe>

</span>