Bereitstellung einer Werkstatt im ZAM

Im Herbst 2021 ist wieder mit steigenden SARS-CoV-2 Fallzahlen und immer ansteckenderen Varianten zu rechnen. Das gefährdet auch den Schulunterricht, insbesondere die Klassen 1-6, für deren Schüler(innen) noch keine Impfung zur Verfügung steht. Um dabei trotzdem möglichst viel Präsenzunterricht zu ermöglichen, sollen auch von städtischer und staatlicher Seite Luftfilter oder -absauganlagen in den Klassenräumen installiert werden. Wegen der politischen Prozesse mit europaweiter Ausschreibung etc. wird das allerdings kostspielig und vor Jahresende nicht in nennenswertem Umfang umgesetzt werden können, da die Planungen hierfür viel zu spät angelaufen sind.

Wenn du willst, dass was passiert, mach es selbst

Diese Lücke wird an vielen Orten gefüllt von selbstgebauten Low-Cost-Anlagen, meist durch Eltern finanziert und gebaut. Das Konzept mitsamt Effektivitätsnachweis stammt vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Es gibt inzwischen umfangreiche Dokumentation. Der weiten Verbreitung stehen jedoch einige Hemmschwellen im Wege: neben der Finanzierung insbesondere die Verfügbarkeit von Werkstattplatz zum Bau der Komponenten inkl. PE-Schweißgeräten, und die umständliche Materialbeschaffung mit geringen Mengen via Baumarkt etc.

Das ZAM möchte helfen, diese Hemmschwellen zu beseitigen, und bietet seine Werkstatt an, damit dort über die Sommerferien Anlagen gebaut werden können. Aktuell laufen Planungen für Werkzeug- und Materialbeschaffung, Finanzierung des Materials, Knowhow-Transfer-Prozesse und Organisation mit den Schulen und Elternbeiräten.

Eine Prototyp-Anlage ist in der Hermann-Hedenus-Grundschule in der Klasse 2g installiert. (Infobrief des Elternbeirats)

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(Bild von https://ventilation-mainz.de/index.html)

Mitmachen

Wer helfen möchte, kann hier im Wiki kommentieren, oder sich an die Email-Adresse luftprojekt@betreiberverein.de wenden.