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Leitfaden für Workshops

Workshop Anmeldung | Systematik

Stand: 04.04.2022 | Katharina, Heike, Jochen

Wer ist der offizielle Veranstalter der Workshops? Workshopleiter*in oder das ZAM?

Was wir im ZAM über den Workshop wissen müssen

A. ORGANISATORISCHER RAHMEN

- Datum, Uhrzeit

- Wie oft soll der Workshop stattfinden: einmaliges Ereignis oder Reihe?

- Platzbedarf: abgeschlossener Raum oder Teil der Fläche?

- Laut/Leise-Aktivität: Gibt es Emissionen (Schall, Abluft, mechanische Aktivitäten, Maschinenbenutzung, grelles Licht etc). ?

- Anzahl Teilnehmer (falls Teilnehmerzahl begrenzt)

- Zugriff auf Infrastruktur (Werkstätten, bestimmte Maschinen u.ä.) geplant und möglich?

- Gibt es eine Änderungs- und Absage- (worst case-) Prozedur?

 

B. INHALT

- Zielgruppe (bspw. Kinder - Erwachsene - Senioren - Bestimmte Gruppe - Alle)

- Was soll vermittelt werden? Gibt es Kollisionen mit Vereinszielen?

- Womit hat sich die Kursleitung qualifiziert? Gibt es ausreichend Personal, Material, Plätze?

- Wird ein Feedback der Teilnehmer:innen zu Inhalten und Ablauf des Workshops gesammelt? Können wir es einsehen?

- Wird das vermittelte Know how im Wiki abgelegt?

- Bekommen wir Fotos oder eine Dokumentation?

 

C. KOSTEN

Stand der Überlegungen zu den Kosten von Workshops: Generell wollen wir eine niedrige Schwelle, und hohe Gebühren sind Schwellen. Doch es gibt gute Gründe, Workshops nicht generell gratis anzubieten.

Erstens: Es fallen oft Materialkosten an, und im Sinne einer Verantwortung für Ressourcen sollen die Teilnehmenden zumindest an den Materialkosten beteiligt werden, um ein Bewusstsein für den Wert von Ressourcen und Materialien entwickeln zu können.

Zweitens: "Kostet nichts" signalisiert oft "ist wenig wert". Wenn in Workshops langwierig erworbenes Spezialwissen vermittelt wird, sind vergleichsübliche Teilnahmegebühren durchaus gerechtfertigt. Wenn Grundlagen vermittelt werden, soll Know how aber auch ohne Berechnung fliessen. Das heißt nicht, dass die Anbieter von Grundlagenworkshops immer leer ausgehen müssen. Ihre Vermittlungsarbeit ist sehr wertvoll, und ihr Honorar kann vom ZAM übernommen werden. Idealerweise gelingt es, diese Auslagen im Rahmen von Qualifizierungs- und Förderprogrammen wieder hereinzuholen.

Im Fall von externen Anbietern, die nicht ausdrücklich vom ZAM eingeladen sind, sondern die selbst mit Workshopanfragen für kostenpflichtige Workshops kommen, könnte ein Anteil des eingenommenen Honorars zurück an den Verein bzw das ZAM fließen. Dies vor dem Hintergrund, dass wir nicht Veranstaltungsplattform für Dritte sind.

 

- Soll der Workshop kostenfrei sein, sollen Materialkosten von den Teilnehmern übernommen werden, oder ist der Workshop kostenpflichtig?

- Wenn kostenpflichtig, wie setzen sich die Workshopkosten zusammen? Materialkostenbeitrag, Honorare für Kursleitung?

 

 

Was die Besucher über den Workshop wissen müssen

 

- Um was geht es, was wird gemacht und was nimmt man mit

- Datum, Uhrzeit

- Wie oft: einmaliges Ereignis oder Reihe?

- Anzahl Teilnehmer (falls begrenzt)

- Muss man etwas mitbringen? (eigene Sicherheitsausrüstung, Haargummi/Haarnetz, Notizbuch usw.)

- Vorkenntnisse erforderlich? Welche?

- Kostet der Workshop etwas? Ggfalls, für was wird bezahlt?

- Mit Anmeldung/Ohne Anmeldung?

- wiederkehrende Termine als solche ausdrücklich bezeichnen (“jeden dritten Montag im Monat”)

- Ansprechpartner / Leitung des Workshops, mit Kontaktangabe (Email, evtl. Telefon)

- Wie erfahre ich von Änderungen oder Terminverschiebungen oder Absagen?

 

Nice to have / Zukunftsmusik (neue Webseite…)

 

  • Eine Anmeldungsbestätigung, in der wichtige Infos nochmal vorkommen und in der auch der Kontakt per Telefon zur Leitung des Workshops vorkommt.
  • Warteliste: Wenn das Kontingent erfüllt ist, können Leute von der Warteliste nachrücken, falls jemand aussteigt. Ermöglicht Reaktion, z.B. weiteren Kurs, etc.
  • Automatische Statusinfo zum Buchungsstand an ZAM / Leitung
  • Anzeige, wie viele freie Plätze es gibt…
  • Qualitätsgarantie ZAM? D.h., die Workshops sollten ein Minimum an Qualität haben, und sie sollen mindestens mit der GF, oder aber dem Beirat abgestimmt sein.
  • Zustimmung der Teilnehmer, dass sie in Zukunft über ähnliche Angebote informiert werden wollen.
  • Für die fernere Zukunft: Geschenkgutscheine für Workshops.




Wie werden Workshops angekündigt, und wie registriert man sich dafür?

 

  • Gesamtübersicht über kommende Workshops, am / im ZAM Schaufenster, auf der Webseite
  • Newsletter, Insta & Co. - wenn es jemand dort veröffentlicht
  • es gibt genau EINEN Beschreibungstext, der auf allen Kanälen erscheint.
  • Keine Anmeldung über Kursleitung, sondern zentral über Webseite.
  • Nicht zu viele Leute mit Kalender-Eintrag-Kompetenz, führt zu Verwirrung