Skip to main content

ZAM Badge Löt-Bausäts

Motivation / Grundidee

Was ist der Auslöser (Problem, Wunsch), was ist der Zweck des Projektes. Was genau wird gemacht / hergestellt?

Das ZAM Badge Soldering Kit ist ein einfaches Löt-Kit, das bei ZAM-Events, Workshops und offenen Tagen eingesetzt werden kann.
Ziel ist es, einen niedrigschwelligen Einstieg ins Löten und in Elektronik zu ermöglichen – auch für Anfänger*innen und Kinder (ab ca. 7 Jahren mit Unterstützung).

Auslöser für das Projekt war der Wunsch nach:

  • einem einheitlichen, wiederverwendbaren Bastel-/Workshop-Projekt

  • einem sichtbaren ZAM-Artefakt (Badge), das Besucher*innen mitnehmen können

  • einem didaktisch sinnvollen Einstiegsprojekt, das schnell Erfolgserlebnisse bietet

Das Kit basiert auf dem bestehenden ZAM Badge 2024 PCB

Für das Soldering Kit wird dieses Design so aufbereitet, dass:

  • alle Bauteile bedrahtet und gut lötbar sind

  • die Stückliste überschaubar bleibt

  • das Ergebnis direkt funktioniert (z. B. LED(s), einfacher Effekt)

Bestandteile des Kits:

  • ZAM Badge PCB

  • alle benötigten elektronischen Bauteile

  • optional: Sticker

  • kurzes Info- und Montageblatt (1 Seite, bebildert)

Platzbedarf

Wo und wieviel Platz wird dauerhaft benötigt?

Für die Herstellung der Kits:

  • kein dauerhafter Platzbedarf

  • temporärer Arbeitsplatz (z. B. Werkbank oder Tisch) zum:

    • Sortieren der Bauteile

    • Zusammenstellen der Kits

    • Verpacken (Beutel)

Für den Einsatz bei Events / Workshops:

  • Tischfläche pro Person ca. 40 × 60 cm

  • Lötstation(en), Stromanschluss

  • typische Workshop-Umgebung im ZAM ausreichend

Ab wann / wie lange

Ab wann soll es los gehen? Wie lange wirst du vorraussichtlich brauchen?

Projektstart: bereits erfolgt (basierend auf ZAM Badge 2024)

Geplanter Ablauf:

  • Vorbereitung / Anpassung PCB & Stückliste: abgeschlossen

  • Bestellung der Bauteile: erfolgt

  • Zusammenstellung der Kits: ca. 1–2 Stunden pro 200

  • Erstellung der Kurzanleitung: ca. 2–3 Stunden

Das Projekt ist laufend nutzbar und kann bei Bedarf immer wieder neu aufgelegt werden.

Kontakt

Name, Email oder Telefonnummer?

Name: Steve Mayze
Telefon / Mattermost: @smayze

 

Name: Jochen Hunger
Telefon / Mattermost: @jochen.hunger

 

Name: Britta Wachler

Telefon / Mattermost: @britta.wachler

 

 

Projekt-Metadaten

Geräte & Werkzeuge

  • Lötstation (regelbar)

  • Lötkolben (feine Spitze empfohlen)

  • Seitenschneider

  • ggf. Entlötlitze / Entlötpumpe

  • Multimeter (optional, zur Fehlersuche)

Materialien

  • ZAM Badge PCB (Version 2024)

  • Widerstände

  • LEDs

  • ggf. Transistor / IC (je nach Version)

  • Batterie oder Stromversorgung (falls vorgesehen)

  • Verpackungsbeutel

  • gedruckte Kurzanleitung

Zeitaufwand

  • Entwicklung / Anpassung: mehrere Iterationen

  • Kit-Zusammenstellung: wenige Minuten pro Kit

  • Löt-Workshop: ca. 10–20 Minuten pro Badge


Logbuch / Schritte

Tag 1 Design-Anpassungen & Farbkonzept

Ausgehend vom ursprünglichen ZAM Badge 2024 Design wurden erste Korrekturen und Anpassungen am PCB vorgenommen.
In diesem Zuge fiel die Entscheidung, das UV-Printing-Angebot von PCBWay zu nutzen. Dadurch können farbige, grafische Elemente direkt auf das PCB gedruckt werden, was das Badge visuell deutlich aufwertet.

Es wurden verschiedene Farbkonzepte in Betracht gezogen:

  • unterschiedliche Farben innerhalb eines einzelnen Badges

  • Farbverläufe vom „Head“-Bereich hin zur Beschriftung

Laut ZAM Styleguide müssen die Buchstaben jedoch stets in einer einheitlichen Farbe gehalten sein. Um das Design einfach, konsistent und gut reproduzierbar zu halten, wurde entschieden:

  • jedes Badge erhält genau eine Farbe

  • es werden vier Varianten produziert, basierend auf der offiziellen ZAM-Farbpalette
    (cyan, magenta, yellow, green – siehe Grafik)

So bleibt das Design klar, CI-konform und gleichzeitig abwechslungsreich.

grafik.png

ZAM-Colouredpng.png

Tag 2 – Kit-Erweiterung & Grafikdesign

Neben dem eigentlichen Löt-Kit entstand die Idee, eine Montageanleitung zu erstellen, die gleichzeitig als Info-Flyer für das ZAM dient.
Zusätzlich wurde ein ZAM-Sticker als sinnvolle Ergänzung des Kits angedacht.

Da die grafische Gestaltung der Anleitung und des Stickers spezielle Designkenntnisse erfordert, wurde im ZAM nach Unterstützung gefragt.
Britta erklärte sich bereit, diesen Teil zu übernehmen.

Als Grundlage wurde:

  • ein Beispiel-Template für die Montageanleitung erstellt

  • das gewünschte Endformat (14 × 14 cm) definiert

  • die inhaltlichen Anforderungen (Montageschritte, kurze ZAM-Info) abgestimmt

 IMG_0062.JPG

 

Tag 3 – Dokumentation des Zusammenbaus

Zur Unterstützung der Montageanleitung wurde eine Fotodokumentation des Zusammenbauprozesses erstellt.
Dabei entstanden Schritt-für-Schritt-Fotos, die:

  • den Einbau der einzelnen Bauteile zeigen

  • typische Fehler vermeiden helfen

  • besonders für Anfänger*innen und Kinder geeignet sind

Diese Bilder dienen als Grundlage für:

  • die gedruckte Kurzanleitung

  • sowie eine erweiterte Dokumentation im Wiki

 

Bild 1–3: Vorbereitung der Bauteile
Die ersten drei Bilder zeigen das Umbiegen der Pins:

  • des Schalters

  • sowie der LEDs

Dieser Schritt erleichtert das spätere Einsetzen der Bauteile in das PCB und sorgt dafür, dass sie beim Löten plan anliegen und nicht verrutschen.

IMG_0052.JPG     IMG_0056.JPG     IMG_0058.JPG

Bild 4–5: Vorverzinnen (Tinning)
Die nächsten beiden Bilder zeigen das Vorverzinnen:

  • der entsprechenden PCB-Pads

  • sowie der Kontaktflächen des Schalters und des Batteriehalters

Durch dieses Vorverzinnen lassen sich die Bauteile später leichter, schneller und sauberer verlöten – ein besonders hilfreicher Schritt für Anfänger*innen.

IMG_0059.JPG    IMG_0060.JPG 

 

Bild 6: Fertig montiertes Badge
Das sechste Bild zeigt das vollständig aufgebaute und funktionsfähige Kit mit leuchtenden LEDs.
Dieses Bild dient als Referenz, wie das Endergebnis aussehen soll, und hilft bei der visuellen Kontrolle nach dem Zusammenbau.

IMG_0061.JPG

Bild 7: Optionaler Schritt – Lichtdiffusion mit Heißkleber
Das letzte Bild zeigt einen optionalen Zusatzschritt:
Die LEDs können mit transparentem Heißkleber ummantelt werden.
Dies hat den Effekt, dass:

  • das Licht über die Rückseite des PCBs weitergeleitet wird

  • ein weicherer, diffuser Leuchteffekt entsteht

Dieser Schritt ist rein optional und eignet sich besonders für Workshops, in denen zusätzlich mit Heißkleber gearbeitet wird oder ein stärkerer visueller Effekt gewünscht ist.


IMG_0063.JPG